Link der Woche: Motocross-Teilnahme versicherbar!
Private Unfallversicherungen schließen generell den Versicherungsschutz bei der Teilnahme an Sportveranstaltungen aus, wo es auf die “Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten” ankommt. Das betrifft z. B. die Teilnahme an Motocross- und Stockcar-Rennen sowie die Übungsfahrten dazu.
Es ist also wichtig, bei der Beantragung einer Unfallversicherung darauf hinzuweisen, welchen Sport man ausübt, damit im Schadensfall keine unliebsamen Überraschungen passieren, d. h. die Versicherung leistet nicht, weil der spezielle Sport ausgeschlossen ist…
Mit der AXA / DBV gibt es derzeit einen Anbieter, der Motocross, Stockcar-Rennen etc. in der Unfallversicherung nur dann ausschließt, wenn es sich dabei um Berufs-, Lizenz- oder Vertragssport handelt.
Vertrags- oder Lizenzsport etc. muss i. d. R. separat versichert werden. So etwas wird oft über die Sportvereine angeboten, mit sehr bescheidenen Versicherungssummen. Die Versicherung bezieht sich dann auch nur auf die konkrete Ausübung des Sports.
Auskömmliche Deckungen sind sonst nur über Spezialanbieter für viel Geld zu erhalten.
Alternative: Für Freizeitsportler empfiehlt es sich immer auch, eine Berufsunfähigkeitsversicherung anzufragen. Diese ist zwar nicht auf einen Unfall fixiert, dafür aber darauf, ob durch Unfall oder Krankheit der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Und u. U. bereitet die Annahme von Freizeitsportlern weniger Probleme…
Weitere Fragen dazu beantworte ich gern.